1. Rollleistungstest
Zweck: Prüfung des Rollverhaltens von Lenkrollen nach Belastung;
Prüfgeräte: Roll- und Lenkleistungsprüfmaschine für Einzelräder;
Prüfverfahren: Wie in Abbildung 1 dargestellt, montieren Sie die Lenkrolle oder das Rad an der Prüfmaschine. Bringen Sie die Nennlast W senkrecht auf die Lenkrolle und eine Kraft horizontal auf die Radachse auf. Messen Sie die minimale Kraft F1, die zum Drehen der Lenkrolle oder des Rades erforderlich ist.
Der Rollwiderstand eines einzelnen Rades wird gemäß Gleichung (1) berechnet.
pl=F1/W…… (1)
wobei μ1 der Rollwiderstandskoeffizient ist;
F1 Rollwiderstand, die Einheit ist Niu (N).
Bemessungslast W, in Nm (N).
Das heißt: Vortrieb F1 = Last W × Widerstandskoeffizient μ1
Die Rolleigenschaften eines einzelnen Lenkrollenrades müssen der nationalen Norm GB/T14687-2011 (Tabelle 1) entsprechen.
2. Lenkleistungstest
Zweck: Die Lenkleistung von Universalrollen unter Belastung zu testen;
Testausrüstung: Prüfmaschine für die Lenkungsleistung bei Drehbewegungen.
Prüfverfahren: Wie in Abb. 2 dargestellt, wird die Lenkrolle bzw. das Rad in die Prüfmaschine eingespannt. Anschließend wird die Nennlast W senkrecht zur Lotrichtung auf die Lenkrolle aufgebracht und eine Kraft in horizontaler Richtung, senkrecht zur Fahrtrichtung des Rades, angelegt. Die minimale Kraft F₂ zum Lenken der Lenkrolle wird gemessen; F₂ entspricht dem Lenkwiderstand der Lenkrolle. Der Lenkwiderstandskoeffizient wird gemäß Gleichung (1) berechnet.
μ2=F2/W …… (1)
wobei μ2 der Lenkwiderstandskoeffizient ist.
F2 Lenkwiderstand, in Nm; W Nennlast, in Nm.
W Nennlast in Nm.
d.h.: Schubkraft F2 = Last w × Widerstandskoeffizient μ2
Die Lenkperformance muss der nationalen Norm GB/T14687-2011 (Tabelle 2) entsprechen.
3. Beschreibung der Messwerte.
Der Widerstandskoeffizient des Tests liegt zwischen 1 und 2, wobei der Wert kleiner ist. Dies bedeutet, dass ein geringerer Widerstand die Handhabung erleichtert und die Flexibilität verbessert; im Gegenteil, je größer der Wert ist, desto größer ist der Widerstand und desto schwieriger ist die Handhabung.
4. Der Zusammenhang zwischen dem Oberflächenmaterial der Lenkrolle, dem Material der beweglichen Rahmenscheibe, dem Kugelmaterial und dem Widerstand.
1) Je härter die Oberfläche der Lenkrolle ist (z. B. PA, MC, PP, Eisenräder usw.), desto kleiner ist der Widerstandskoeffizient, desto leichter lässt sie sich schieben, aber desto schlechter ist der Schutz des Bodens und die Dämpfungswirkung.
2) Besteht die Oberfläche der Lenkrolle aus weichem Material (wie TPU, TPR, BR usw.), so ist der Widerstandskoeffizient größer, was eine größere Antriebskraft erfordert, aber gleichzeitig eine bessere Bodenschutzwirkung und Geräuschdämpfung zur Folge hat.
3) Je höher die Härte des Materials der beweglichen Radhalterungsscheibe und -kugel ist, desto niedriger ist der Lenkwiderstandskoeffizient und desto leichter lässt es sich schieben.
Veröffentlichungsdatum: 24. April 2024

