Was ist ein Bogen?
Die Stromversorgung erfolgt durch das Schweißstromnetzteil der Gießanlage. Das Phänomen einer starken und lang anhaltenden Gasentladung zwischen den beiden Polen wird als Lichtbogen bezeichnet.
Was ist ein Schutzgas?
Beim Gießschweißen wird ein Schutzgas verwendet, um die geschmolzenen Metalltropfen und das Schmelzbad vor dem Eindringen schädlicher Gase von außen (Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff) zu schützen.
Strangschweißtechnik:
Die Technologie des Gießereischweißens umfasst unter dem Oberbegriff eine Vielzahl von Gießereischweißverfahren, Gießereischweißmaterialien, Gießereischweißprozessen und Gießereischweißgeräten sowie deren grundlegende Theorie.
Gießereischweißverfahren:
Der Begriff „Schweißprozess für Gießanlagen“ bezeichnet eine Reihe von Verfahrensschritten und deren technische Bestimmungen beim Gießanlagenschweißen. Er umfasst die Gießanlagenschweißmethoden, die Vorbereitungsprozesse vor dem Schweißen, die Montage, die Gießanlagenschweißmaterialien, die Gießanlagenschweißgeräte, die Gießanlagenschweißsequenz, den Gießanlagenschweißvorgang, die Gießanlagenschweißprozessparameter und die Nachbehandlung.
Gießereischweißverfahren:
Hartlöten ist ein Lötverfahren, bei dem ein metallisches Material mit einem niedrigeren Schmelzpunkt als das Werkstück als Lötmaterial verwendet wird. Werkstück und Lötmaterial werden auf eine Temperatur oberhalb des Schmelzpunkts des Lötmaterials, aber unterhalb des Schmelzpunkts des Werkstücks erhitzt. Durch das Benetzen des Werkstücks mit flüssigem Lötmaterial werden die Grenzflächenspalten gefüllt und interatomare Diffusion findet statt. Dadurch wird der Lötprozess realisiert.
Schweißtechniken werden hauptsächlich auf Grundwerkstoffe angewendet. Gängige Verfahren sind Lichtbogenschweißen, Argon-Schutzgasschweißen, CO₂-Schutzgasschweißen, Autogenschweißen, Laserschweißen, Elektroschlackeschweißen und viele andere. Darüber hinaus lassen sich auch nichtmetallische Werkstoffe wie Kunststoffe schweißen. Es gibt zahlreiche Metallschweißverfahren mit über 40 verschiedenen Arten. Diese lassen sich in drei Hauptkategorien einteilen: Schmelzschweißen, Druckschweißen und Hartlöten.
Schmelzschweißen ist ein Schweißverfahren, bei dem die Werkstückgrenzfläche bis zum Schmelzzustand erhitzt wird. Es ist eine Methode, eine Schweißnaht ohne Druckanwendung herzustellen. Beim Schmelzschweißen erhitzt die Wärmequelle die Grenzfläche zwischen den beiden zu verschweißenden Werkstücken schnell und schmilzt sie. Es bildet sich ein Schmelzbad. Das Schmelzbad bewegt sich mit der Wärmequelle vorwärts. Nach dem Abkühlen entsteht eine durchgehende Schweißnaht, und die beiden Werkstücke sind zu einer Einheit verbunden. Druckschweißen hingegen findet unter Druckbedingungen statt. Dadurch wird eine interatomare Bindung der beiden Werkstücke im festen Zustand ermöglicht. Es wird auch als Festkörperschweißen bezeichnet. Das am häufigsten verwendete Druckschweißverfahren ist das Widerstandsstumpfschweißen. Wenn Strom durch die Verbindungsenden der beiden Werkstücke fließt, steigt die Temperatur aufgrund des hohen Widerstands. Wenn sie bis zum plastischen Zustand erhitzt werden, werden sie unter axialem Druck zu einer Einheit verbunden.
Schweißnähte:
Die Verbindung, die beim Verschweißen zweier verbundener Körper durch eine Gießrolle entsteht, wird als Schweißnaht bezeichnet. Beide Seiten der Schweißnaht werden während des Schweißvorgangs der Schweißwärme ausgesetzt und erfahren dabei Veränderungen in ihrer Struktur und ihren Eigenschaften. Dieser Bereich wird als Wärmeeinflusszone bezeichnet.
Veröffentlichungsdatum: 14. April 2025

